Lexikon

der Uhrmacherkunst

A

  • A/H

    Halbschwingungen der Unruh pro Stunde. 2 Halbschwingungen bewirken das „Tick-Tack“ der mech. Uhr und werden als Schwingung bezeichnet.

  • Zeitanzeige über ein Zeigerpaar. Aus der Stellung von Stunden- und Minutenzeiger zueinander ergibt sich die jeweilige Zeit.

  • Merkmal feinster Uhren u.a. die gebrochenen Kanten der Stahlteile. Die A. wird entweder mechanisch mit dem Pantographen (Storchenschnabel) angebracht oder in traditioneller Weise mit der Feile von Hand ausgeführt. Kantenwinkel beträgt 45.

  • zweiarmiger Verbindungshebel zwischen Räderwerk und Unruh, überträgt Energie auf die Unruh.

  • Uhr, deren Zugfeder bei der Bewegung des Armes durch die Schwerkraft gespannt wird. Eine Schwungmasse (Rotor) dreht sich durch die Bewegung und zieht die Feder auf. Erfinder ist Abraham L. Perrelet (um 1770).